Herzlich willkommen in der II. Psychiatrischen Klinik des Martin Gropius Krankenhauses
Die II. Psychiatrische Klinik verfügt über 58 Betten auf 3 Stationen, 20 Plätzen in der Erwachsenenpsychiatrischen Tagesklinik sowie 4 Betten in unserem Schlafmedizinischen Zentrum.
Gerontopsychiatrische Klinik
Psychiatrische Tagesklinik
Station S1 - Fachstation für Suchtmedizin
Schlafmedizinisches Zentrum
Unsere Ambulanzen
Das Team der II. Psychiatrischen Klinik
Chefarzt
Dr. med. Jürgen Kummer
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Zusatzbezeichnung Schlafmedizin
Ärztlicher Qualitätsmanager
Tel. 03334/53-469
Sekretariate
Tel.: 03334/53-469 sowie 03334/53-380
e-mail: psych2(at)mgkh.de
Fax: 03334/53-365
Oberärztin Schlafmedizinisches Zentrum
Dr. med. Ulrike Meier-Lieberoth
Fachärztin für Pädiatrie
Zusatzbezeichnung Schlafmedizin
Tel: 03334/53-749
Fax: 03334/53-365
Leitender Oberarzt Gerontopsychiatrische Klinik
Dr. med. Oliver Günter
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Zusatzbezeichnung Geriatrie, Palliativmedizin
Tel: 03334/53-517
Die Weiterbildungsbefugnis für den Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie liegt für 4 Jahre,
für den Zusatztitel Geriatrie für 1.5 Jahre vor.
Gerontopsychiatrische Klinik
In der Gerontopsychiatrischen Klinik werden Menschen im höheren Lebensalter (in der Regel ab 65 Jahren) mit geistigen, psychischen oder seelischen Störungen und Krankheiten behandelt. Auf den Stationen G1 und G2 stehen jeweils 20 Betten, mehrere Therapie- sowie Aufenthaltsräume zur Verfügung.
Behandlungsschwerpunkte
Auf der Station G1 werden überwiegend Patienten mit fortgeschrittenen Demenzen, akuten Psychosen oder hochgradigen Erregungszuständen aufgenommen, die wir versuchen medikamentös soweit zu beeinflussen, dass die Menschenwürde gewahrt bleibt und der Patient wieder in seinem gewohnten Umfeld leben kann.
Auf der Station G2 werden vorrangig Patienten mit Depressionen, Psychosen, Neurosen, Persönlichkeitsstörungen, psychosomatischen Erkrankungen, Angststörungen und leichten Störungen der Hirnleistung aufgenommen.
Der Behandlungsschwerpunkt liegt auf aktivierenden, rehabilitativen Maßnahmen, um eine größtmögliche Selbständigkeit zu bewahren bzw. wiederherzustellen. Das Ziel ist vorrangig der Erhalt der Möglichkeit, in der gewohnten Umgebung – meist zu Hause – weiterleben zu können. Die Patienten werden in diagnosebezogenen Gruppen nach einem fest strukturierten Wochenplan behandelt.
Team bestehend aus
- Arzt
- Psychologe
- Krankenschwestern
- Ergotherapeut
- Kreativtherapeut
- Physiotherapeut
- Sozialarbeiter
Diagnostik
Labor einschließlich Liquordiagnostik, EKG, 24-Stunden-EKG, 24-Stunden-Blutdruck, EEG, EMG, Doppler-Sonografie, psychologische Testverfahren, extern u. a. Röntgen, CT, MRT
Therapieangebote
- ärztlich-psychiatrische Grundtherapie einschließlich Psychopharmakotherapie, nichtmedikamentöser Behandlungsformen wie Schlafentzug oder Lichttherapie sowie Behandlung neurologischer Begleiterkrankungen
- allgemeinmedizinisch-internistische Behandlung und Grundpflege
- psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche, kognitives Training, Entspannungstraining
- Kreativtherapie (Musik, Tanz)
- Ergotherapie
- Physiotherapie (Wasser-, Elektrotherapie, Massage, Gymnastik)
- Soziotherapie (Haushaltstraining, Hilfestellung bei persönlichen Angelegenheiten, Ausflüge)
- Angehörigenarbeit
Psychiatrische Tagesklinik
In der Psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen werden Patienten ab Vollendung des 18. Lebensjahres aufgenommen, bei denen eine vollstationäre Behandlung verkürzt oder vermieden werden kann. Die häusliche Versorgung muss gewährleistet sein, eine selbständige An- und Abfahrt sollte möglich sein. Ausschlusskriterien sind akute Selbst- oder Fremdgefährdung, schwere hirnorganische Defizite sowie akute Psychosen, die einer vollstationären Behandlung bedürfen. Die Aufnahme erfolgt nach einem Vorgespräch und Einweisung durch den Haus- oder Facharzt.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag jeweils von 8:00 bis 15:30 Uhr
Behandlungsschwerpunkte
- Menschen in Krisensituationen
- Patienten mit Depressionen, Angststörungen, Abhängigkeitserkrankungen, Psychosen und leichten Hirnabbauprozessen
Team bestehend aus:
- Arzt
- Psychologe
- Krankenschwestern
- Ergotherapeut
- Physiotherapeut
- Sozialarbeiter
Diagnostik
- Labor, EKG, EEG
- psychologische Testverfahren
- bei Notwendigkeit Röntgen, CT, MRT
- neurologische Untersuchungen
Therapieangebote
- psychiatrische Behandlung einschl. Psychopharmakotherapie
- psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche, Entspannungstraining
- Kreativtherapie (Tanz, Musik)
- Ergotherapie
- Physiotherapie (Wasser-, Elektrotherapie, Massage, Gymnastik)
- Soziotherapie (Hilfe bei Reintegration in das häusliche und soziale Umfeld, Kontaktaufnahme mit weiterbetreuenden Institutionen
Station S1 – Fachstation für Suchtmedizin
Auf der Fachstation für Suchtmedizin stehen 18 Therapieplätze zur Verfügung. Wir behandeln Patienten ab Vollendung des 18. Lebensjahres, wenn sie behandlungswillig, unter ambulanten Bedingungen aber nicht abstinenzfähig sind, an Entzugssyndromen, die stationär behandlungsbedürftig sind oder an alkohol –und suchtmittelinduzierten Psychosen und Psychosyndromen leiden.
Neben der Alkoholkrankheit behandeln wir auch Patienten mit Medikamenten- oder Drogenproblemen. Wir bieten suchtkranken Menschen ein spezifisches Therapieangebot, welches auf die unterschiedlichen Störungsbilder der Abhängigkeitserkrankungen ausgerichtet ist.
Am Beginn der Therapie steht eine ausführliche mehrdimensionale Diagnostik (psychiatrische, biografische, Suchtanamnese, Psychodiagnostik, somatische Diagnostik). Neben den individuell festzulegenden somatischen Maßnahmen legen wir großen Wert auf eine suchtspezifisch gestaltete Sozio- und Milieutherapie.
In täglichen Gruppengesprächen haben die Patienten die Möglichkeit, sich mit der Suchterkrankung und den zugrunde liegenden Ursachen intensiv auseinander zu setzen. Die Gruppengespräche werden durch einen Arzt oder Psychologen geleitet. Darüber hinaus erhalten die Patienten während des Aufenthaltes umfassende Informationen zu weiterführenden suchtspezifischen ambulanten oder stationären Behandlungsangeboten, wie Suchtberatungsstellen, Selbsthilfegruppen, Alkoholentwöhnungstherapien oder Langzeittherapiemaßnahmen. Regelmäßige Vorstellung der Selbsthilfegruppe auf der Station soll die Hemmschwelle zur Inanspruchnahme dieser Hilfsmöglichkeit nach der Entlassung aus der Klinik helfen, abzubauen.
Die Behandlungsdauer beträgt i. d. R. 2 Wochen, kann jedoch je nach Krankheitsbild variieren. Für die Gruppe der chronisch mehrfachgeschädigten alkoholabhängigen Patienten bieten wir ein gesondertes Behandlungsangebot an.
Behandlungsschwerpunkte
- mehrdimensionale Diagnostik (psychiatrische, biografische, Suchtamnesie, Psychodiagnostik, somatische Diagnostik
- Ärztlich-psychiatrische Therapie einschließlich Gesprächsführung und Pharmakotherapie
- Allgemeinmedizinisch-internistische Behandlung und Grundpflege
- Physiotherapie
- Entspannungstherapie
- Hirnleistungstraining
- Gruppen- und Einzelgespräche
- Soziotherapie, einschl. Einbeziehung von Angehörigen und Bezugspersonen
- Informationsveranstaltungen zur Suchtproblematik
Unser multiprofessionelles Team besteht aus: Arzt, Psychologe, Pflegepersonal, Ergotherapeut, Physiotherapie, Sozialarbeiter.
Schlafmedizinisches Zentrum
In unserem Schlafmedizinischen Zentrum werden Patienten aller Altersgruppen mit schlafassoziierten Erkrankungen stationär und ambulant untersucht.
Für die Vorstellung in der Schlafambulanz ist die Überweisung von einem niedergelassenen Facharzt (derzeit Neurologie/Psychiatrie, HNO oder Innere Medizin - Pneumologie) erforderlich.
Behandlungsschwerpunkte
- Säuglinge mit erhöhtem SIDS-Risiko; mit epileptologischen Problemen, OSAS
- Kinder aller Altersgruppen mit schlafmedizinisch relevanter Fragestellung (SBAS; Parasomnien, schlafgebundenen cerebralen Anfällen; differential-diagnostische Abklärung schlafbezogener motorischer Entäußerungen; Ein- und Durchschlafstörungen)
- Erwachsene aller Altersgruppen mit akuten und chronischen Schlafproblemen (primäre und sekundäre Insomnieformen; Narkolepsie sowie Hypersomnien anderer Genese; OSAS; primäres, nicht obstruktives Schnarchen; Parasomnien; circadiane Rhythmusstörungen; Schlafstörungen bei psychiatrischen, neurologischen und internistischen Erkrankungen)
- Schlafstörungen im höheren Lebensalter
Diagnostik
Ganznachtpolysomnografien entsprechend den DGSM-Richtlinien; einschl. erweiterter neurologischer Kanäle für Patienten aller Altersgruppen (auch Säuglinge)
- ambulante Schlafpolygrafien i. R. der Stufendiagnostik bei schlafassoziierten Erkrankungen (MESAM; Polymesam)
- LZ-EKG; LZ-RR
- Testverfahren zur Erfassung der Vigilanzstabilität (MSLT; MWT)
- Symptombezogene Risikoevaluierung mittels standardisierter Fragebögen
- Auswertung der Monitorspeicher i. R. der Betreuung von SIDS-Risikokindern
Therapieangebote
- Schlafmedizinisch qualifizierte ärztliche Betreuung der Patienten aller Altersgruppen unter Einbeziehung medikamentöser und nichtmedikamentöser Therapieverfahren, einschl. der Entwöhnung von Schlafmitteln
- verhaltenstherapeutisch orientierte psychologische Betreuung
- ambulante und stationäre Betreuung von Patienten mit SBAS einschl. entsprechender Einstellung auf nicht invasive nächtliche Beatmungsformen im CPAP- und BiPAP-Modus
- ambulante Betreuung von Patienten mit primärem, nicht obstruktiven Schnarchen – bei entsprechendem Leidensdruck Realisierung der Elektrostimulationsbehandlung der Zungengrundmuskulatur mit dem Gerät ZMT – NeuroTech
- ambulante und stationäre Betreuung von SIDS-Risikokindern in enger Kooperation mit der Kinderklinik des Werner Forßmann Krankenhauses Eberswalde
Unsere Ambulanzen
Das Schlafmedizinische Zentrum hat 3 Ableitplätze, alle schlafmedizinisch relevanten Diagnosen können diagnostiziert werden. Schwerpunkt Insomnie im Sinne von Ein- und Durchschlafstörungen sowie als zweiten Schwerpunkt Atemstörungen im Schlaf. Das Klientel umfasst alle Altersstufen vom Neugeborenen bis zum hoch betagten Menschen. Sowohl die für das Schlaflabor verantwortliche Oberärztin Dr. Meier-Lieberoth als auch Herr Chefarzt Dr. Kummer haben die Zusatzbezeichnung Schlafmedizin. Sie erreichen die Mitarbeiter unserer Ambulanz im Bauteil H des Martin Gropius Krankenhauses.
Unsere Ambulanz finden Sie im Bauteil H, im Zimmer H 213
Kontakt:
Tel.-Nr. 03334/53-775
Sprechzeiten:
Mittwoch: 15:00 - 17:00
Donnerstag: 15:00 - 17:00

